Jetzt ist Lehmann richtig angepisst Dec 14, 2009
87. Minute: Der VfB führt 1:0. Lehmann rennt mit dem Ball in der Hand auf Bancé zu. Tritt ihm auf den Fuß. Und berührt ihn am Oberkörper. Der Mainzer Stürmer (1,92 Meter) fällt um, als hätte ihn ein Elefant gerammt. Dabei ist es nur Lehmann…
Schiri Stark entscheidet sofort auf Rot und Elfer: „Er ist ihm mit den Stollen auf den Fuß getreten, deswegen war es ein Platzverweis. Weil der Ball noch im Spiel war und das Ganze im Strafraum passiert ist, war es Elfer.“
Polanski versenkt den Strafstoß gegen Lehmann-Vertreter Ulreich zum 1:1. Pogrebnjak hatte den VfB bei der Bundesliga-Premiere von Trainer Christian Gross in Führung gebracht (11.).
Alle reden hinterher nur über Lehmann!
Mainz-Präsident Harald Strutz: „Dieser Auftritt war peinlich und unanständig. Dem geht es gar nicht um Fußball, nur um sich selbst.“
VfB-Trainer Gross: „Den Sportler Jens Lehmann kenne ich gut, den Menschen Jens Lehmann noch nicht.“
Mainz-Ösi Ivanschitz: „Gut, dass Bancé da hin gegangen ist und Lehmann provoziert hat. So hat er den Elfer rausgeholt.“
Lehmann und Bancé waren nämlich in der 80. Minuten aneinander geraten. Bancé rammte Lehmann sein Knie ans Knie, bekam nicht mal Gelb. Aber Lehmann dagegen Rot für das Revanche-Foul.
Die Mainzer Fans wissen, wem sie den Punkt zu verdanken haben und fordern ihn höhnisch zum Feiern auf: „Lehmann auf den Zaun.“ Aber der ist auf dem Baum!